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Was bedeutet "risikogerechtes Zinssystem"?

Im Rahmen des "risikogerechten Zinssystems", das bei Förderdarlehen der KfW sowie weiterer Förderbanken zur Anwendung kommt, zahlen Unternehmen in Abhängigkeit von ihren wirtschaftlichen Verhältnissen (Bonität) und den gestellten Sicherheiten einen individuellen Zinssatz, der von der Hausbank festgelegt wird. Hierbei erfolgt zunächst eine Zuordnung zu vorgegebenen Bonitäts- und Besicherungsklassen. Aus der Kombination von Bonitäts- und Besicherungsklasse ergibt sich eine Preisklasse, die die Bandbreite des individuellen Zinssatzes für das Förderdarlehen bestimmt. Dabei gilt: je besser die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens und je werthaltiger die gestellten Sicherheiten, desto niedriger der Zinssatz.

Hintergrund: Förderdarlehen werden über die Hausbanken ausgereicht, die prinzipiell auch die Ausfallrisiken des Darlehens tragen. Die risikoabhängige Differenzierung der Konditionen soll einen Anreiz zur Erhöhung der Durchleitungsbereitschaft bei Banken und Sparkassen schaffen und damit einer größeren Zahl von Unternehmen den Zugang zu Förderdarlehen ermöglichen.