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Mit welchen Instrumenten werden Existenzgründer und Unternehmen gefördert?

Die öffentliche Hand verwendet eine Reihe von Instrumenten zur Förderung von Existenzgründern und bestehenden Unternehmen. Neben steuerlichen Vergünstigungen sind dies insbesondere Finanzhilfen:

  • Zuschüsse: Besonders förderwürdige Vorhaben, die sonst nicht oder nicht im gewünschten Umfang realisierbar sind, können durch Zuschüsse gefördert werden. Beispiele: Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit, Investitionen in strukturschwachen Gebieten, besonders innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Zuschüsse stellen dabei stets eine Hilfe zur Selbsthilfe dar und dienen in aller Regel der anteiligen Finanzierung eines Vorhabens. Eine Vollfinanzierung ist nur in Ausnahmefällen möglich.
  • Förderdarlehen: Hierbei handelt es sich um oftmals langfristige Darlehen zu attraktiven Konditionen. Darüber hinaus können sie längere tilgungsfreie Zeiträume und feste Zinssätze bieten. Förderdarlehen werden über die Hausbank des Antragstellers bei den Förderbanken beantragt (Hausbankprinzip) und sind grundsätzlich banküblich zu besichern.
  • Bürgschaften: Verfügt der Kreditnehmer nicht über ausreichende Sicherheiten, können öffentliche Bürgschaften der Bürgschaftsbanken oder - bei größeren Vorhaben - Landes- bzw. parallele Bundes-/Landesbürgschaften weiterhelfen.
  • Beteiligungen: Insbesondere für innovative und wachstumsstarke Unternehmen können öffentliche (und private) Beteiligungsgesellschaften eine Alternative zur "klassischen" Bankenfinanzierung darstellen. Sie bieten Beteiligungen ohne die banküblichen Sicherheiten an. Beteiligungskapital ist dabei nichts anderes als Eigenkapital, das dem Unternehmen von Beteiligungsgesellschaften oder privaten Investoren zur Verfügung gestellt wird - und zwar als stille Beteiligung am Unternehmen oder in Form von Einlagen als Stamm- oder Grundkapital.