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11.10.2018

BMVI stellt 25 Millionen Euro für Radschnellwege bereit

Bund

Ab sofort können die Bundesländer Fördermittel für Radschnellwege abrufen. Die Länder haben den dafür erforderlichen Förderkriterien jetzt zugestimmt.

Radschnellwege

  • sind mindestens 10 Kilometer lang,
  • haben prognostiziert 2.000 Fahrradfahrten täglich,
  • sind mindestens zwischen 3 Metern (einspurig) und 4 Metern (zweispurig) breit,
  • sind von anderen Verkehrsmitteln getrennt,
  • haben sichere und komfortable Kreuzungspunkte,
  • haben eine hohe Belagsqualität und eine geringe Steigung.

Damit sind Radschnellwege besonders für urbane Räume und Metropolregionen interessant. Sie eignen sich für Pendlerverkehre, helfen dabei, Staus zu vermeiden und den Verkehr insgesamt zu verflüssigen. Sie reduzieren Lärmbelastung und Schadstoffemissionen und leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz.

Der Bund beteiligt sich mit durchschnittlich 75 Prozent an den Kosten für die Planung und den Bau von Radschnellwegen. Gefördert werden auch der Umbau von Kreuzungspunkten sowie die Sicherheitsausstattung der Wege inklusive Beleuchtung. Interessierte Gemeinden können beim jeweiligen Land Anträge stellen. Dieses beantragt dann die Bundesförderung. Einige Bundesländer haben bereits Machbarkeitsstudien erstellt, auf deren Basis schnell Finanzhilfen für die Gemeinden beantragt werden können.

Um den Bau von Radschnellwegen in der Baulast der Länder und Kommunen überhaupt ermöglichen zu können, hat der Bund das Bundesfernstraßengesetz geändert. Nachdem nun alle Bundesländer den gemeinsam erarbeiteten Förderkriterien zugestimmt haben, sind die Mittel frei.

Weitere Informationen finden Sie in der Verwaltungsvereinbarung unter nachfolgendem Link: https://www.bmvi.de/Radschnellwege

Quelle: Pressemitteilung des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 5. Oktober 2018