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18.5.2017

Staatssekretär Baake: "Hervorragendes Ergebnis bei der Realisierung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen - Ausschreibungen für erneuerbare Energien sind voller Erfolg"

Bund

Die Bundesnetzagentur hat die Realisierungsrate von Photovoltaik-Freiflächen ausgewertet, die im ersten Ausschreibungsverfahren 2015 einen Zuschlag erhalten hatten. Am 8. Mai 2017 lief die hierfür vorgesehene Frist für die Einreichung des Realisierungsnachweises ab. Das Ergebnis ist sehr positiv: 24 der 25 bezuschlagten Photovoltaik-Freiflächen-Projekten wurden fristgerecht in Betrieb genommen.

Staatssekretär Baake: "Das Ergebnis ist hervorragend. 96 Prozent aller Projekte, die im ersten Ausschreibungsverfahren 2015 einen Zuschlag erhalten haben, sind in Betrieb. Die Fördersätze wurden wettbewerblich ermittelt und jetzt steht fest, dass die Akteure ihre Projekte zu diesen Konditionen auch realisieren."

Auf Vorschlag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG 2014 und 2017) die Förderung von politisch festgesetzten Preisen auf Wettbewerb umgestellt. Im Jahre 2015 erfolgte im Rahmen eines Piloten die erste Ausschreibungsrunde bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Von den 170 eingegangenen Geboten erhielten 25 Projekte mit einer Leistung von insgesamt 157 Megawatt einen Zuschlag. Der durchschnittliche Zuschlagspreis lag bei dieser Ausschreibungsrunde bei 9,17 ct/kWh.

Am 8. Mai 2017 lief die Frist für die nachgewiesene Realisierung ab. 24 der 25 bezuschlagten Photovoltaik-Freiflächen-Projekten wurden fristgerecht in Betrieb genommen. Die realisierten Photovoltaik-Freiflächenprojekte waren zum größten Teil Konversionsflächen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Lediglich ein Projekt konnte nicht realisiert werden. Für dieses fällt nunmehr eine Strafzahlung an, die dem EEG-Konto gutgeschrieben wird.

Im Jahr 2015 fanden insgesamt drei Ausschreibungsrunden für Photovoltaik-Freiflächenanlagen statt. Alle drei Ausschreibungsrunden mit einem Volumen von insgesamt 500 Megawatt waren von einer hohen Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Die Gebotsmenge war jeweils deutlich überzeichnet. Das Preisniveau ist von Runde zu Runde gesunken: von 9,17 ct/kWh in der ersten Runde bis zu aktuelle 6,58 ct/kWh in der letzten Runde vom Februar 2017. Dies ist ein Indiz für die Effizienz des Ausschreibungsverfahrens. In der zweiten und dritten Runde haben auch kleinere Akteure Zuschläge erhalten.

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle zwei Wochen erscheinenden Newsletter "Energiewende direkt".

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 15. Mai 2017