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6.1.2017

Bürgschaftsbank Hessen berichtet über erfolgreiches Jahr 2016

Hessen

Die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) bewertet das Jahr 2016 als sehr erfolgreich. Nach eher verhaltenem Auftakt stand am Ende des Jahres die Rekordsumme von 146 Millionen Euro gesicherte Investitionen und Betriebsmittel (plus fünf Prozent) in den Büchern. Auch die durchschnittliche Höhe einer Bürgschaft oder Garantie lag mit 246.000 Euro (plus 13 Prozent) höher denn je. Die Bürgschaftsbank Hessen stellt Unternehmen, die sich in Hessen engagieren, die notwendigen Sicherheiten, um ihre Vorhaben über ihre Hausbank zu finanzieren.

Mit einer Bürgschaft oder Garantie der Bürgschaftsbank werden viele Investitionen erst ermöglicht, zudem werden Bankdarlehen preiswerter, da die Bürgschaft der BB-H aus Sicht der Hausbanken eine erstklassige Sicherheit darstellt.

Das Wiesbadener Institut vergab im abgelaufenen Jahr 237 Bürgschaften oder Garantien (minus 2 Prozent) mit einem Volumen von 58,2 Millionen Euro (plus 11 Prozent). Da die Unternehmen einen Teil der Finanzierung immer auch selbst besichern, liegt das ermöglichte Kreditvolumen höher, nämlich bei 80 Millionen Euro (plus 11 Prozent). Und da Unternehmen auch Eigenmittel und sonstige Fremdmittel einsetzen und meist nicht voll kreditfinanzieren, kommt es zu dem genannten Investitionsvolumen von 146 Millionen Euro. Der damit verbundene Arbeitsmarkteffekt ging zurück, insgesamt wurden durch das Engagement der Bürgschaftsbank in 2016 3.034 Arbeitsplätze (minus 9 Prozent) im Land neu geschaffen oder gesichert.

Besonders stark zugelegt haben im Jahr 2016 die Gründer und Nachfolger: Zwar ging die Stückzahl leicht auf 114 zurück (Vorjahr: 116, minus 2 Prozent), doch durch das gestiegene Volumen pro Fall legte das Volumen an besicherten Investitionen und Betriebsmitteln mächtig zu (52,5 Millionen, plus 20 Prozent).

Für das Jahr 2017 rechnet die BB-H mit weiterem Wachstum: Es soll ein Bürgschaftsvolumen von mindestens 60 Millionen erreicht werden.

Aktuell bietet die Bürgschaftsbank Hessen folgende Produkte an:

Die "klassische Bürgschaft", wird über die Hausbank abgewickelt, bei "Bürgschaft ohne Bank" hingegen stellen Gründer oder Unternehmensnachfolger, aber auch bestehende Unternehmen, erst einen Antrag bei der Bürgschaftsbank, um sich danach (bei Zusage) die finanzierende Bank zu suchen. 2014 kam die "Express-Bürgschaft" dazu, bei der Unternehmen bzw. die Bank in der Regel binnen 24 Stunden eine Bürgschaft erhalten können.

In 2016 wurde das Bürgschaftsangebot auf den Agrarsektor ausgeweitet. Nicht nur Ackerbau und Viehwirtschaft können jetzt in den Genuss einer Bürgschaft kommen, sondern auch Winzer, Fischzuchtbetriebe und Imker.

Unverändert gibt es das so genannte Kombi-Programm, das Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen (MBG H) gemeinsam aufgelegt haben. Hiermit können sich mittelständische Unternehmen mit Eigenkapital versorgen, um investieren zu können und ihr Wachstum langfristig zu finanzieren. Das Besondere dabei: Die finanzierende Hausbank braucht nur noch mit 15 Prozent des Finanzbedarfs ins Risiko zu gehen.

Details zu allen Angeboten der Bürgschaftsbank Hessen auf http://www.bb-h.de.

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) seit mehr als 60 Jahren den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung.

Weitere Informationen und Ansprechpartner: http://www.bb-h.de

Zum Bürgschaftsblog: http://www.buergschaft-ohne-bank.de

Quelle: Pressemitteilung der Bürgschaftsbank Hessen vom 5. Januar 2017