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8.8.2019

BMEL erhöht Fördersatz für Dörfer und ländliche Räume

Bund

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat mit ihren Länderkollegen konkrete Fördermaßnahmen für strukturschwache ländliche Räume und Dörfer beschlossen: In finanzschwachen Kommunen können ab sofort die Fördersätze um bis zu 20 Prozentpunkte angehoben werden. Der Eigenanteil der betroffenen Kommunen wird entsprechend reduziert; sie können folglich Investitionen durchführen, zu denen sie ansonsten finanziell nicht in der Lage wären.

Regionen, die mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen haben, werden Investitionen in eine erreichbare Grundversorgung, in attraktive und lebendige Ortskerne sowie in die Behebung von Gebäudeleerständen erstattet. An Mitteln stellt der Bund für die integrierte ländliche Entwicklung 2019 im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) rund 280 Millionen Euro zur Verfügung; zusammen mit den Mitteln der Länder sind es rund 465 Millionen Euro.

Strukturschwache Regionen in ganz Deutschland gezielt zu fördern, ist eine der Schlussfolgerungen aus der Arbeit der Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse.

Bundesministerin Julia Klöckner setzt damit bereits drei Wochen nach dem Beschluss des Bundeskabinetts diesen in die Tat um. Dies wird in ländlichen Regionen deutlich positive Wirkungen entfalten.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 31. Juli 2019