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12.10.2017

Mikrokredite für Geflüchtete

Berlin

Die IBB öffnet ihr Programm "Mikrokredite aus dem KMU-Fonds" ab sofort auch für Geflüchtete mit befristetem Aufenthaltstitel und Niederlassungserlaubnis. Grundsätzlich soll die Darlehenslaufzeit mit der Dauer der Aufenthaltserlaubnis korrelieren, aber auch längere Laufzeiten sind im Rahmen einer Bürgschaftslösung möglich. Durch die Einbindung von Kooperationspartnern stellt die IBB zudem bereits vor der Antragstellung sicher, dass das jeweilige Gründungskonzept durch aktive Betreuung fortlaufend unterstützt wird.

Die Mikrodarlehen der IBB betragen maximal 25.000 Euro und zeichnen sich durch eine einfache Antragstellung sowie eine schnelle Kreditentscheidung aus und werden überwiegend für die Finanzierung von Gründungsvorhaben eingesetzt. Die Darlehenslaufzeit beträgt im Normalfall sechs Jahre, im Rahmen der Flüchtlingsvariante sind aber auch kürzere Laufzeiten möglich.

"Flüchtlinge kommen häufig aus Ländern, in denen die Selbstständigkeit eine viel höhere Bedeutung für die Existenzsicherung hat, als in den westlichen Industrieländern. Sie bringen deshalb oft ein Talent zur Selbstständigkeit mit und sollen durch das Förderangebot in die Lage versetzt werden, dieses in unsere Gesellschaft einzubringen", erläutert der IBB-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Allerkamp das neue Förderangebot.

Information zu dem Programm unter:

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210
10719 Berlin
Telefon: (0 30) 21 25-47 47
E-Mail: wirtschaft[at]ibb.de

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Investitionsbank Berlin vom 12. Oktober 2017