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Regionalförderung

Prioritäre Förderziele

Die GRW ist Ausgleichs- und Wachstumsinstrument zugleich:

  • Sie ist Ausgleichsinstrument, weil sie nach dem Prinzip der Subsidiarität auf strukturschwache Regionen begrenzt ist.
  • Sie ist zugleich Wachstumsinstrument, weil sie einen investiven, nicht konsumtiven Ansatz verfolgt. Sie setzt gezielte Wachstumsimpulse in strukturschwachen Regionen.

Im Fokus: strukturschwache Regionen

Die GRW-Förderung ist auf ausgewählte, strukturschwache Regionen beschränkt. Ziel ist es, im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Strukturschwache Regionen werden aktiviert statt alimentiert.

Auch strukturschwache Regionen brauchen primär wachstumsorientierte Rahmenbedingungen. Wo dies nicht reicht, unterstützt die gezielte Förderung über die GRW strukturschwache Regionen dabei, damit die Menschen auch hier eine Perspektive haben.

Förderspektrum: eine breite Palette

Über die GRW werden gewerbliche Investitionen und Investitionen in die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur, Maßnahmen zur Vernetzung und Kooperation lokaler Akteure sowie Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei kleinen und mittleren Unternehmen gefördert.

  • Die Förderung gewerblicher Investitionen zielt darauf ab, die Investitionstätigkeit von Unternehmen in den strukturschwachen Regionen zu stärken, um so den wachstumsnotwendigen Strukturwandel zu erleichtern und Arbeitsplatzversorgung und Einkommenslage vor Ort direkt zu verbessern.
  • Der Ausbau einer leistungsfähigen kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur schafft die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen, verbessert die regionalen Standortbedingungen und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit strukturschwacher Regionen.
  • Maßnahmen zur Vernetzung und Kooperation zwischen lokalen Akteuren (bspw. regionale Entwicklungskonzepte, Regional- und Clustermanagements) dienen zur Schaffung von besseren Standortbedingungen.
  • Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen zielen auf die endogenen regionalen Wachstumskräfte und eine Aktivierung der Menschen vor Ort ab.

Dynamische Weiterentwicklung

Die GRW ist ein dynamisches Instrument. Sie wird beständig weiterentwickelt. Zum Beginn der neuen Förderperiode hat der Bund-Länder-Koordinierungsausschuss daher am 27. Juni 2014 einen neuen Koordinierungsrahmen ab dem 1. Juli 2014 beschlossen. Dieser enthält umfassend überarbeitete Förderregeln, eine neue gesamtdeutsche Fördergebietskarte sowie eine grundlegende Neuverteilung der GRW-Bundesmittel.

Am 4. August 2016 hat der Koordinierungsausschuss verschiedene Änderungen des Koordinierungsrahmens beschlossen. Die Neuerungen umfassen insbesondere zusätzliche Maßnahmen für spezielle Energieinfrastrukturen, die Erweiterung der Breitbandförderung sowie verbesserte Förderbedingungen für Innovationscluster, für Schulungsmaßnahmen und für die Bildung von Humankapital.