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Gründung und Wachstum

Fördervoraussetzungen

Die Bewilligung von Fördermitteln ist stets an konkrete Voraussetzungen gebunden. Diese sollen dazu beitragen, dass ausschließlich förderwürdige Vorhaben unterstützt und Mitnahmeeffekte vermieden werden. Mitfinanziert werden grundsätzlich nur Vorhaben, die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen und deren Gesamtfinanzierung gesichert ist. Anträge müssen vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Für finanzielle Verpflichtungen, die vor Antragstellung eingegangen werden (zum Beispiel Kauf-, Liefer- oder Bauaufträge), gibt es grundsätzlich keine Förderung.

Die Förderung stellt stets eine Hilfe zur Selbsthilfe dar. Es erfolgt also in aller Regel keine Vollfinanzierung des Vorhabens, eine angemessene Eigenbeteiligung des Antragstellers wird vorausgesetzt. Dies schließt jedoch nicht aus, dass mit Hilfe bestimmter Förderdarlehen bis zu 100% des Investitionsbedarfs finanziert werden können (z.B. ERP-Gründerkredit - StartGeld/Universell, KfW-Unternehmerkredit).

Die öffentliche Förderung soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zugute kommen. Daher müssen in vielen Förderprogrammen die Antragsteller der so genannten KMU-Definition der Europäischen Union entsprechen (als KMU gelten demnach Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro). Darüber hinaus werden fachliche und kaufmännische Fähigkeiten und Kenntnisse der Antragsteller hinterfragt. Ein wichtiges Kriterium, insbesondere im Rahmen regionaler Förderprogramme, stellt auch die Zahl der mit dem Investitionsvorhaben neu zu schaffenden und zu sichernden Arbeitsplätze dar. Da die Voraussetzungen je nach Zweck des Förderprogramms variieren können, sollten Interessierte sich rechtzeitig vor Antragstellung gründlich informieren und beraten lassen.