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Außenwirtschaft

Die drei Säulen der Außenwirtschaftsförderung

Das deutsche System der Außenwirtschaftsförderung ist durch eine Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft gekennzeichnet. Für die Außenwirtschaftsförderung des Bundes bedeutet dies, dass die Aufgaben sowohl auf staatliche Einrichtungen (die Auslandsvertretungen und die durch den Bund finanzierte Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH, kurz: GTAI) als auch auf staatlich mitfinanzierte Einrichtungen der Wirtschaft (die deutschen Auslandshandelskammern, kurz: AHKs) verteilt sind. Auf den wichtigsten Exportmärkten sind alle diese Institutionen präsent, die man auch die drei Säulen der Außenwirtschaftsförderung nennt. In den übrigen Ländern übernehmen die Auslandsvertretungen allein oder in Zusammenarbeit mit den jeweils vertretenen Institutionen diese Aufgaben.

Das System der Außenwirtschaftsförderung greift noch weiter: Auf staatlicher Seite sind insbesondere die 16 Bundesländer, zum Teil auch die Regionen und Kommunen, engagiert, auf Seiten der Wirtschaft neben den Kammern verschiedene Spitzenverbände der Wirtschaft und ihre Fachverbände, die Regionalinitiativen der deutschen Wirtschaft und die Ländervereine.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie koordiniert die verschiedenen Akteure der Außenwirtschaftsförderung auf der Ebene des Bundes und der Länder, um durch Bündelung der Kräfte deutschen Unternehmen bestmögliche Unterstützung zu geben.