Inhaltsverzeichnis

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
Trefferliste  

Integration von Migranten

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Gesundheit & Soziales
Fördergebiet: Mecklenburg-Vorpommern
Förderberechtigte: Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Landesamt für Gesundheit und Soziales
Integration von Migranten

Aktueller Hinweis:
Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2018. Informationen zur Fortsetzung des Programms lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Weitere Auskünfte erteilt der Ansprechpartner.

Ziel und Gegenstand

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die gleichberechtigte Teilhabe von Migranten in allen Lebensbereichen, ihre aktive Partizipation am gesellschaftlichen Leben sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Prägung und Zugehörigkeit.
Gefördert werden bedarfsgerechte, regionale und nachhaltige Projekte zur Verbesserung der individuellen Situation von Migranten, insbesondere
Projekte der migrationsspezifischen einschließlich der psychosozialen Beratung, die vorhandene Strukturen der Migrationserstberatung ergänzen,
Projekte zur Verbesserung der sprachlichen und beruflichen Integration und
Projekte zur Stärkung der Partizipation der Migranten sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen von Migranten bei der Entwicklung von Hilfen zur Selbsthilfe sowie die verstärkte Einbeziehung von Migranten in das bürgerschaftliche Engagement von Vereinen, Verbänden und Parteien.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind gemeinnützige rechtsfähige Vereine, Verbände und Organisationen mit Sitz oder zumindest einer dauerhaften Zweigstelle in Mecklenburg-Vorpommern, die innerhalb eines kommunalen oder regionalen migrationsspezifischen Netzwerkes tätig sind.

Voraussetzungen

Zielgruppe der Maßnahme sind Migranten mit einem auf Dauer angelegten Aufenthalt sowie Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge, soweit es ungeachtet ihres zunächst vorübergehenden Aufenthaltes geboten ist.
Der Landkreis oder die kreisfreien Stadt, auf dessen oder deren Gebiet das Projekt durchgeführt wird, muss den Bedarf für das Projekt bestätigen.
Die Durchführung der Maßnahme muss durch geeignete Fachkräfte erfolgen. Für Projekte der migrationsspezifischen Beratung sowie zur sprachlichen und beruflichen Integration sind Qualifikationen des Personals als Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter mit staatlicher Anerkennung oder dem Nachweis einer gleichwertigen pädagogischen Qualifizierung erforderlich.
Der Eigenanteil und die Beteiligung der Landkreise oder kreisfreien Städte müssen zusammen mindestens 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben ausmachen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt in der Regel bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare bis zum 31. Oktober des jeweils laufenden Jahres beim
Landesamt für Gesundheit und Soziales
An der Hochstraße 1
17036 Neubrandenburg
Tel. (03 95) 3 80 59-6 00
Fax (03 95) 3 80 59-7 30
E-Mail: poststelle.zentral@lagus.mv-regierung.de
Internet: http://www.lagus.mv-regierung.de
einzureichen.
Die Antragsunterlagen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinie vom 3. Dezember 2013, Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern Nr. 50 vom 16. Dezember 2013, S. 854.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2018.

Ansprechpartner

Landesamt für Gesundheit und Soziales
An der Hochstraße 1
17036 Neubrandenburg
Tel. (03 95) 3 80 59-6 00
Fax (03 95) 3 80 59-7 30
E-Mail
Internet