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28.11.2019

Jury wählt fünf Ideen beim dritten Projektaufruf "Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken" aus

Nordrhein-Westfalen

Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen denken immer digitaler. Künstliche Intelligenz, digitale Empfehlungssysteme, neue Abholstationen für Online-Bestellungen: Mehr als 30 spannende Projektideen haben Händler, Kommunen und Hochschulen bei der dritten Runde des Projektaufrufs "Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken" eingereicht. Eine Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung hat nun fünf Projekte mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Millionen Euro zur Förderung empfohlen. Die Landesregierung wird die Umsetzung mit rund einer Million Euro unterstützen. Projektstart ist im März 2020.

Ziel des Projektaufrufes ist es, Händler darin zu unterstützen, digitale Lösungen mit stationären Elementen zu verbinden - für einen zukunftsfesten Einzelhandel und lebendige Innenstädte. Hinter den Projekten stehen zehn Kooperationspartner aus Einzelhandel, Kommunen und Hochschulen sowie weitere Beteiligte vor Ort.

Projektübersicht:

  • Bundle Up. Stadt- und klimagerechte Handelslogistik im Immobilienbestand
    Die Technische Universität Dortmund und die IHK Mittleres Ruhrgebiet entwickeln Modelle von Paketabholstationen für unterschiedliche Standort- und Immobilientypen im Mittleren Ruhrgebiet. Dabei stehen folgende Punkte im Fokus: Umwelt- und klimagerechte Handelslogistik, Attraktivität und Funktionalität der Zentren, anbieterneutrale Lösungen für Handels- und Logistikunternehmen, Machbarkeit im Immobilienbestand oder mittels mobiler Lösungen.
  • Daten, Künstliche Intelligenz und Digital Readiness - Digitale Vernetzung in Mülheim Saarn
    Die Hochschule Ruhr West will mittelständische Händler befähigen, digitale Techniken in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Dabei soll ein digitales Empfehlungssystem helfen, das unter anderem auf Internet-Produktempfehlungen aufbaut. Alle Handelsunternehmen können Inhalte einfügen und profitieren von der besseren KI-Auswertung aller Daten.
  • KIEPO: Künstliche Intelligenz im Einzelhandel zur Produktplatzierungs-Optimierung
    Mit Hilfe elektronischer Preisetiketten will das Warendorfer Modehaus ebbers die Artikel auf der Ladenfläche automatisiert lokalisieren. Gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen und der Streitbürger Unternehmensberatung wird aus den gewonnenen Daten ein KI-Modell zur optimalen Platzierung und Preissetzung entwickelt. Einen Software-Prototyp wird die EK/servicegroup eG weiteren mittelständischen Händlern zur Verfügung stellen.
  • mg.retail 2.0 - Fashion Micro Hub
    Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH und die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH planen ein Abhol- und Testcenter für online bestellte Kleidung in einem innerstädtischen Ladenlokal. Das Zusammenwirken aus intelligentem Spiegel inklusive Live-Beratung durch Freunde bei der Anprobe und der Anbindung eines Cafés soll die Kundenfrequenz in der Innenstadt erhöhen und den stationären Handel durch ergänzende lokale Käufe der Nutzer des Hubs finanziell stärken.
  • Wir sind Bochum - Digital durch die Stadt
    Die Bochum Marketing GmbH baut mit der Wirtschafts-Entwicklungs-Gesellschaft Bochum mbH und der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG ein App-basiertes, innerstädtisches Loyalitätssystem auf. Kunden sollen für ihre Einkäufe und ihre umweltverträgliche Anreise mit Treuepunkten belohnt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen vom 21. November 2019