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5.9.2019

Neuer Förderfonds für Klima-Ideen

Hamburg

Damit Ideen und Engagement von lokalen Initiativen, Vereinen oder Trägern im Bereich des Klimaschutzes nicht am Geld scheitern, hat die Umweltbehörde einen neuen Fördertopf aufgelegt: den "moinzukunft-Klimafonds". 450.000 Euro stehen bis Ende 2020 bereit.

Ob Tauschbörsen-App, Zero-Waste-Aktion, Klimabildung für Kinder, klimafreundliches Quartiersfest, Lastenrad-Sharing für die Nachbarschaft oder Insektenhotellerie - Klimaschutz hat viele Facetten und wird oft erst vor Ort ganz konkret. Doch oftmals verhindert fehlende Finanzkraft, dass Ideen umgesetzt werden. Diese Lücke will der neue Fonds schließen und so zivilgesellschaftliches Engagement ganz praktisch unterstützen.

Vergeben wird die Förderung in einem unkomplizierten Verfahren über die Hamburger Klimaschutzstiftung, die von der Umweltbehörde mit der Verwaltung des Fonds betraut wurde. Welche Ideen Geld bekommen, entscheidet eine Jury. Förderungen bis 5.000 Euro können in einem vereinfachten und beschleunigten Verfahren bewilligt werden. Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt 20.000 Euro. Mitmachen können gemeinwohlorientierte Initiatoren aus dem Non-Profit-Bereich, z.B. konfessionelle Gemeinden, Schul- oder Sportvereine, Kitas oder Träger aus dem Kultur-, Bildungs-, Jugendhilfe- und Sozial-Bereich.

Weitere Infos gibt es unter http://www.moinzukunft.hamburg/klimafonds sowie https://gut-karlshoehe.de/hamburgerklimaschutzstiftung/#klimafonds.

Unter dem Stichwort moinzukunft fördert die Stadt verschiedene Klimaschutz-Projekte wie z.B. das Futur 2 Festival oder den klimafreundlichen Hamburg-Guide und informiert auf dem Portal http://www.moinzukunft.hamburg über Klimaschutz im Alltag.

Die Hamburger Klimaschutzstiftung wurde 2008 gegründet und ist Trägerin des Umweltzentrums Gut Karlshöhe in Hamburg-Bramfeld. Sie ist städtisch gefördert und engagiert sich im Bereich Umweltbildung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Quelle: Pressemitteilung der Behörde für Umwelt und Energie Hamburg vom 4. September 2019