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12.4.2019

Förderprogramm zur Stärkung der Energie-Forschungsinfrastruktur geht in die zweite Runde

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die ihre Infrastruktur für die Energiewendeforschung fit machen wollen, sollten jetzt schnell sein: Die Ministerien für Wirtschaft, Wissenschaft und Energiewende haben am 10. April einen zweiten Förderaufruf für "anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungs-Energieinfrastrukturen im Bereich Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Klimaschutz" gestartet. Gefördert werden können etwa Laboreinrichtungen, Modelle für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, Testanlagen, Prüfstände, kleine Umbauten für den Betrieb von Testanlagen oder auch Ausstattungen für eine angewandte Energieforschung sowie begleitendes und betreuendes Personal.

In der ersten Bewerbungsphase, auch Call genannt, konnten sich fünf Projektskizzen mit einem Projektvolumen von rund 2,7 Millionen Euro durchsetzen. Die Projektteilneh­merinnen und -teilnehmer müssen nun einen bewilligungsreifen Antrag ausarbeiten. Hierfür stehen Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem sogenannten Operationellen Programm (OP) EFRE 2014 bis 2020 zur Verfügung.

Aufgrund der großen Nachfrage nach dem Förderprogramm haben Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen nun erneut die Chance bis zum 15. Juni 2019 ihre Projektskizzen einzureichen. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Vorhaben bis zum 31. Dezember 2022 umgesetzt werden können. Eine fünfköpfige Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der drei Ministerien, der WTSH sowie der EKSH wird voraussichtlich Anfang Juli 2019 entscheiden, für welche der Projektskizzen ausführliche Förderanträge erarbeitet und bei der WTSH eingereicht werden können.

Weitere Informationen zum Förderaufruf finden Sie in der Anlage sowie auf den Seiten der WTSH: https://wtsh.de/foerderberatung-der-wtsh/.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus Schleswig-Holstein vom 10. April 2019