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2.11.2018

Hamburg verbessert noch 2018 Förderbedingungen für Sozialwohnungen

Hamburg

Mit der Förderung von jährlich mindestens 3.000 Wohnungen ist es in Hamburg in den letzten Jahren gelungen, den Rückgang im Sozialwohnungsbestand zu stoppen. Mit dem weiteren Ausbau des Förderprogrammes geht Hamburg diesen Weg weiter. Investoren, die noch 2018 eine Förderung für den Neubau von Sozialwohnungen bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) beantragen, erhalten zusätzliche Förderanreize, wenn sie längere Bindungszeiten von bis zu 30 Jahren wählen. Hierfür werden anfänglich einmalige Zuschüsse erhöht. Damit wird die zum 1. Januar 2019 verbindliche Mindestbindungsdauer von 20 Jahren wegen des hohen Interesses der Investoren vorgezogen.

Aktuell gibt es nach Informationen der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg über 80.000 Sozialwohnungen. Dieser Stand soll langfristig für die Mieterinnen und Mieter gesichert und möglichst ausgebaut werden. Ein wichtiger Baustein dafür seien die jetzt vorgezogenen zusätzlichen Fördermittel für längere Bindungen bis zu 30 Jahren.

Entscheidet sich ein Investor für längere Bindungszeiten von mindestens 20 Jahren, werden ab sofort pro neugebauter Wohnung pauschal ergänzende einmalige Zuschüsse gezahlt. Der Zuschuss für Aufzugsanlagen wird darüber hinaus um 10 Prozent angehoben und deckt dadurch die durchschnittlichen Kosten hierfür. Die Förderung für Fahrradstellplätze wird von Darlehen auf Zuschüsse umgestellt. Dadurch können die zusätzlichen Mietzahlungen für die Bewohnerinnen und Bewohner entfallen. Kompaktwohnungen werden aufgrund ihrer höheren Baukosten pro Quadratmeter jetzt mit deutlich höheren Einmalzuschüssen gefördert.

Diese Verbesserungen gelten für alle von der IFB angebotenen Förderwege.

Quelle: Pressemitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen vom 1. November 2018