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2.11.2018

Integrationsfonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird fortgeführt

Mecklenburg-Vorpommern

Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung wird auch im Jahr 2019 seinen Integrationsfonds zur Finanzierung von migrationspolitischen Vorhaben fortsetzen. Dafür werden erneut Mittel des Bundes für flüchtlingsbedingte Mehrausgaben in den Ländern und Kommunen in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung gestellt, kündigte Landessozialministerin Stefanie Drese am 1. November an.

Durch den vom Sozialministerium aufgelegten Integrationsfonds konnten in den Jahren 2016 bis 2018 zahlreiche Integrationsprojekte initiiert werden - z.B. von Wohnprojekten über Demokratieworkshops bis hin zu Sprachcafés oder sozialpädagogischer Arbeit mit jungen Geflüchteten. Mit den geförderten Vorhaben seien das Miteinander von geflüchteten Menschen und Einheimischen in den Kommunen verbessert, demokratische Werte und Normen vermittelt sowie Vorbehalte auf beiden Seiten abgebaut worden.

Im kommenden Jahr können neben neuen Vorhaben, die in besonderer Weise dazu geeignet sind, die gesellschaftliche Integration und das Zusammenleben vor Ort zu fördern, auch erfolgreiche Projekte weiter fortgesetzt werden, so die Ministerin.

Jede Gemeinde, jedes Amt sowie die kreisangehörigen oder kreisfreien Städte und die Landkreise sind berechtigt, im Rahmen des jeweiligen Regionalbudgets entsprechende Anträge beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) zu stellen. Sofern sie das Projekt nicht selbst initiiert haben, geben sie als Erstempfänger die Fördergelder an die Projektträger (z.B. Vereine, Stiftungen, Initiativen) weiter.

Das Regionalbudget der Landkreise und kreisfreien Städte wird zeitnah auf der Homepage des LAGuS veröffentlicht. Dort finden sich unter http://www.lagus.mv-regierung.de/Foerderungen/MV/ auch alle weiteren Informationen zum Antragsverfahren.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern vom 1. November 2018