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6.9.2018

NRW.BANK fördert Gründungen und Innovationen mit rund 423 Millionen Euro

Nordrhein-Westfalen

Die NRW.BANK hat im ersten Halbjahr 2018 Fördermittel in Höhe von 4,6 Milliarden Euro vergeben und liegt damit nach den zwei außerordentlich starken Jahren 2016 und 2017 trotz eines Rückgangs von 23 Prozent wieder auf dem guten Niveau des Jahres 2015. Sehr gut nachgefragt wurden die Fördermittel für Existenzgründungen und Innovationen: Hier stieg das Volumen um 27 Prozent auf 423 Millionen Euro.

Auf das Förderfeld "Wirtschaft" entfielen 1,8 Milliarden Euro (Vj. 1,9 Mrd. Euro, -7%), auf das Förderfeld "Wohnraum" 0,9 Milliarden Euro (Vj. 1,0 Mrd. Euro, -15%) und auf das Förderfeld "Infrastruktur/Kommunen" 2,0 Milliarden Euro (Vj. 3,1 Mrd. Euro, -35%). Nicht in diesen Zahlen abgebildet ist die Beratung, die inzwischen einen deutlichen Anteil des Fördergeschäfts der NRW.BANK einnimmt. Neben den bereits bestehenden Beratungsangeboten hat mit Beginn des zweiten Halbjahres eine zusätzliche Beratungseinheit, das "Beratungscenter Wirtschaftsförderung", die Arbeit aufgenommen. Hierbei handelt es sich um eine neue Beratungseinheit, die Multiplikatoren und Netzwerkakteuren eine über die NRW.BANK-Förderprodukte hinausgehende Fördermittelberatung in den Schwerpunktthemen Gründung, Innovation/Digitalisierung sowie Umweltschutz/Ressourceneffizienz anbietet.

Um einen spürbaren Anreiz zu geben, künftig verstärkt in das Thema Digitalisierung zu investieren und damit Nordrhein-Westfalen zu einem noch attraktiveren Standort zu machen, führt die NRW.BANK zum 1. September den NRW.BANK.Digitalisierungskredit ein - der Zinssatz startet je nach Bonität des Unternehmens bereits bei 0 Prozent.

Die einzelnen Förderfelder im Überblick:

Wirtschaft

Das Neuzusagevolumen im Förderfeld "Wirtschaft" blieb mit 1,8 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (Vj. 1,9 Mrd. Euro, -7%). Volumentreiber war erneut das Breitenprogramm NRW.BANK.Universalkredit - dieses Programm blieb auf hohem Niveau (913,4 Mio. Euro, Vj. 902,2 Mio. Euro, +1%).

Wohnraum

Die Nachfrage nach Programmen im Förderfeld "Wohnraum" ist mit 0,9 Milliarden Euro auf dem gewohnten Niveau geblieben (Vj. 1,0 Mrd. Euro, -15%). Programme der sozialen Wohnraumförderung werden traditionell überwiegend in der zweiten Jahreshälfte abgerufen - dies wurde in diesem Jahr dadurch verstärkt, dass zu Jahresbeginn ein neues mehrjähriges Wohnraumförderungsprogramm mit veränderten Konditionen eingeführt wurde.

Infrastruktur/Kommunen

Das Volumen im stärksten Förderfeld "Infrastruktur/Kommunen" sank um 35 Prozent (Vj. 3,1 Mrd. Euro) auf 2,0 Milliarden Euro. Nach einer außergewöhnlich hohen Kreditvergabe in den Jahren 2016 und 2017 erreichten die Programme dieses Förderfelds wieder das gute Niveau des Jahres 2015.

Einen deutlichen Anstieg in der Nachfrage verzeichnete das Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020: Das Neuzusagevolumen ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2018 haben die Kommunen 110,1 Millionen Euro abgerufen (Vj. 66,7 Mio. Euro). "Wir gehen weiterhin davon aus, dass bis Ende 2018 das vollständige Kontingent für 2017 und große Teile von 2018 abgerufen sein werden", so Stölting. Nicht abgerufene Mittel aus dem Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020 der Jahre 2017 bis 2019 stehen automatisch auch noch im jeweiligen Folgejahr zur Verfügung - die damit an den Schulen umgesetzten Vorhaben reichen von Neu- und Umbauten bis hin zu Digitalisierungsmaßnahmen.

Quelle: Pressemitteilung der NRW.BANK vom 31. August 2018


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