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6.9.2018

Kabinett beschließt Aufstockung der öffentlichen Wohnraumförderung

Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung hat am 31. August 2018 in Essen beschlossen, die öffentliche Wohnraumförderung von 800 Millionen Euro um 300 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro aufzustocken. Diese Erhöhung gilt für das Jahr 2018, gleichzeitig wird die Landesregierung die 1,1 Milliarden Euro jährlich bis 2022 fortschreiben.

Der Bund stellt 2020 und 2021 bundesweit jeweils eine Milliarde Euro für die öffentliche Wohnraumförderung zur Verfügung. Darüber hinaus stellt der Bund bereits für das Jahr 2019 bundesweit zusätzlich 500 Millionen Euro für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums bereit; auf Nordrhein-Westfalen entfällt ein Anteil von rund 105 Millionen Euro. Damit investiert die Landesregierung die Mittel vollständig und zweckgebunden für die Versorgung mit bezahlbarem und zeitgemäßem Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger.

Hintergrund: "Stichwort Wohnraumförderung"

Das Land legt jährlich ein Wohnraumförderungsprogramm auf, aus dem günstige Darlehen mit Tilgungsnachlass vergeben werden. Gefördert werden unter anderem der Bau und der Erwerb von selbst genutztem Eigentum, Wohnungen und Einrichtungen mit umfassendem Leistungsangebot für Menschen mit Behinderungen sowie die Neuschaffung von Mietwohnungen. Darüber hinaus sind auch die Modernisierung von bestehenden Wohnungen und Eigenheimen, vor allem der Abbau von Barrieren und die energetische Erneuerung sowie die Aufbereitung von Brachflächen in diesem Zusammenhang, förderfähig.

Neben Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften können auch private Investoren und Wohneigentümer von einer Förderung profitieren. Unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen ist zudem eine Eigentumsförderung für Haushalte mit Kindern oder schwerbehinderten Angehörigen möglich.

Ansprechpartner für eine Förderung sind die örtlich zuständigen Bewilligungsbehörden - in der Regel die Ämter für Wohnungswesen bei den Kreisen oder Städten.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung vom 31. August 2018