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13.4.2018

19 deutsche KMU profitieren von Förderung des Europäischen Innovationsrates

Europa

19 deutsche Unternehmen profitieren von neuen Stipendien des Europäischen Innovationsrats. Dazu gehören Berliner Unternehmen Natural Dental Implants mit neuen Methoden beim Zahnersatz, die Firma TAWNY in München mit einem Projekt zur Empathie bei künstlicher Intelligenz oder die Groschopp AG im nordrheinwestfälischen Viersen mit einem Projekt zur elektrischen Antriebstechnik.

Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) befindet sich in einer Pilotphase und soll Orientierung für das Nachfolgeprogramm des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizont 2020" nach 2020 geben. Ziel des Bottom-Up-Förderformats des EIC ist es, Innovationen in der EU gezielt zu unterstützen und dadurch neue Märkte mit großem Wachstumspotenzial innerhalb und auch außerhalb Europas zu schaffen. Unter dem Dach des EIC werden einige innovationsfördernde EU-Förderinstrumente zusammengefasst. Im Wesentlichen werden bereits etablierte Instrumente fortgeführt und gegebenenfalls angepasst. Die themenoffenen Förderinstrumente bieten Raum für interdisziplinäre Ideen.

Das Förderinstrument für KMU richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstumspotenzial, einer Idee mit hohem Marktpotenzial und Innovationsgrad sowie europäisch bzw. international ausgerichteter Geschäftstätigkeit. Verfolgt wird dabei ein themenoffener Ansatz. Neben technologischen können auch nicht-technologische Innovationen, wie z.B. soziale Innovationen oder Innovationen im Dienstleistungssektor, unterstützt werden. Antragsberechtigt sind ausschließlich gewinnorientierte KMU, die die KMU-Kriterien der Europäischen Union erfüllen und ihren Sitz in den EU-Mitgliedstaaten oder an Horizont 2020 assoziierten Ländern haben. Eine Unterstützung durch Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder größeren Unternehmen ist bei guter Begründung als Unterauftragnehmer möglich. Das KMU-Instrument ist aufgegliedert in die drei Phasen: Machbarkeit - Von der Idee zum Konzept (Phase 1), Umsetzung - Vom Konzept zur Marktreife (Phase 2) und Markteinführung - Kommerzialisierung (Phase 3).

Die Deadline für die nächste Auswahlrunde von Phase 1 des KMU-Instruments ist der 3. Mai 2018.

In Deutschland berät die Nationale Kontaktstelle EIC bei der Antragstellung.

Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission - Vertretung in Deutschland vom 5. April 2018