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8.3.2018

Zweiter Förderaufruf "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern"

Bayern

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat am 7. März 2018 den zweiten Förderaufruf zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bayern gestartet, nachdem im vergangenen Jahr die erste Runde erfolgreich abgeschlossen werden konnte: Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 220 Anträge mit einem Fördervolumen von 2 Millionen Euro bewilligt, damit konnten 436 zusätzliche Ladesäulen in Bayern errichtet werden, so Aigner.

Die zweite Runde ist nun begrenzt auf die Städte Augsburg, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg - Städte mit besonders hoher Stickstoffdioxidbelastung. Ziel der Landesregierung ist es, 7.000 öffentliche Ladesäulen in Bayern bis 2020 zu errichten.

Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Sie beträgt 40 Prozent der Ausgaben, die beim Aufbau von öffentlich zugänglichen Ladesäulen anfallen. Wenn mit der Ladestation ein zusätzlicher Mehrwert verbunden ist, beispielsweise beim Aufbau an Park&Ride-Parkplätzen, kann der Fördersatz um 10 Prozentpunkte erhöht werden.

Die für das Ladeinfrastrukturprogramm im Doppelhaushalt 2017/18 vorgesehenen Mittel wurden noch einmal deutlich aufgestockt, so dass bislang 4,7 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung stehen. Anträge können ab sofort elektronisch bis 27. April 2018 gestellt werden.

Detaillierte Informationen über das Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern" finden Sie unter http://www.elektromobilitaet-bayern.de/foerderung.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vom 7. März 2018