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12.1.2018

Sächsische Technologieförderung weiterhin auf hohem Niveau

Sachsen

Zum dritten Mal in Folge kann Sachsen auf ein sehr gutes Jahr für seine Technologieförderung zurückblicken. Nach den Rekorden in 2015 und 2016 liegen nun auch für 2017 - im langjährigen Vergleich - deutlich überdurchschnittliche Zahlen vor. So hat der Freistaat Sachsen im vergangenen Jahr 513 Projekte mit insgesamt knapp 120 Millionen Euro unterstützt.

Vor genau drei Jahren hat das Land den Startschuss für die neue EFRE- und ESF-Technologieförderung gegeben. Seitdem hat der Freistaat für 1.691 Projekte fast 380 Millionen Euro an Zuschüssen bewilligt, so der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Zu den Programmen der aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierten Technologieförderung zählen die FuE-Projektförderung, die Technologietransferförderung, die "InnoPrämie" und die KETs-Pilotlinienförderung. KETs steht für "Key Enabling Technologies", zu Deutsch "Schlüsseltechnologien". Die zur Technologieförderung gehörenden Vorhabensbereiche des Europäischen Sozialfonds (ESF) sind "InnoExpert" (darunter fallen die seit langem bekannten Innovationsassistenten), "InnoTeam" und "Transferassistent". All diese Programme finanzieren sich aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen. Rein aus sächsischen Mitteln gewährt der Freistaat noch die "HORIZON-Prämie" zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Rahmen der europäischen Forschungsförderung. Für alle Instrumente erfolgt die Förderung über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB).

Die sächsische Technologieförderung ist branchen- und technologieoffen. Die geförderten Projekte entstammen der gesamten Breite der technologieorientierten sächsischen Wirtschaft. So geht es in den Vorhaben zum Beispiel um die Erforschung einer neuer Generation von Druckluftbehältern, um neue Systeme zum Einsatz intelligenter Verkehrssysteme, um eine schnelle Erkennungsmethode von Antibiotikaresistenzen oder um die Optimierung von Musikinstrumenten.

Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 8. Januar 2018