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3.11.2017

EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 - rund 40 Mio. Euro eingeworben

Saarland

Zur Halbzeit des siebenjährigen EU-Forschungsprogramms Horizont 2020 (2014-2020) hat die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer eine positive Zwischenbilanz gezogen. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren über 40 Mio. Euro eingeworben. Ziel sei es, dass die wissenschaftlichen Einrichtungen im Saarland zum Ende der Laufzeit noch erfolgreicher sind als im vorhergehenden 7. Forschungsrahmenprogramm, so die Ministerpräsidentin und Wissenschaftsministerin. Im Vorgängerprogramm (2007-2013) hatte das Saarland EU-Fördergelder in Höhe von insgesamt rund 75 Mio. Euro eingeworben.

Mit der Initiative "Route 2020" der Staatskanzlei, der Universität des Saarlandes und der European Research and Project Office GmbH (EURICE) wurde bereits vor dem Start des EU-Programms Horizont 2020 mit Informationsveranstaltungen und der Bereitstellung von neuen Dienstleistungen über den gesamten Zyklus der Durchführung von europäischen Verbundforschungsprojekten die Weichen für eine erfolgreiche Beteiligung saarländischer Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen gestellt. Dadurch wurde der Zugang zu den Förderprogrammen erleichtert und die Erfolgschancen auf eine Bewilligung der Förderanträge erhöht.

Am 27. Oktober hat die Europäische Kommission das neue Horizont-2020-Arbeitsprogramm für Projektvorschläge im Zeitraum 2018-2020 veröffentlicht. Dazu wird es im Saarland wiederum gezielte Informationsveranstaltungen und Beratungsangebote zu vielfältigen thematischen Schwerpunktbereichen geben. U.a. findet am 20. November eine Veranstaltung zur wissenschaftlichen Exzellenzförderung im Rahmen des "Europäischen Forschungsrats" an der Universität des Saarlandes statt. In diesem Programm waren saarländische Forscherinnen und Forscher bereits sehr erfolgreich. Weitere Veranstaltungen sind derzeit in Planung (frühzeitige Informationen dazu können über eine E-Mail an info[at]route2020-saar.eu angefordert werden).

Quelle: Pressemitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes vom 27. Oktober 2017