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12.10.2017

Zwischenbilanz zur neuen Meistergründungsprämie

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am 6. Oktober eine erste positive Zwischenbilanz zur neuen Meistergründungsprämie gezogen. Seit der Einführung der Prämie Ende Juli wurden landesweit 16 Anträge gestellt, 13 davon bereits in den ersten zwei Monaten bewilligt.

Im Kammerbezirk Halle wurden bislang fünf Anträge gestellt und bewilligt. Im Bezirk der Handwerkskammer Magdeburg waren es 11 Anträge, von denen acht positiv beschieden wurden. Zwei weitere Anträge befinden sich noch in Bearbeitung, ein dritter wurde zurückgezogen. Generell seien  Antragstellung und Bewilligung mit wenig Aufwand verbunden, betonte Willingmann. Die meisten Anträge würden binnen 14 Tagen bearbeitet.

Das für 2017 ursprünglich eingeplante Budget für Gründungsprämien in Höhe von 125.000 Euro ist durch das rege Interesse eigentlich bereits erschöpft. Da sich aber Gelder im Haushalt umschichten lassen, ist auch die Finanzierung weiterer Anträge gesichert. Für 2018 stehen 2,5 Millionen Euro im Landeshaushalt zur Verfügung, ab 2019 wird die Meistergründungsprämie über EU-Fördergelder weiterfinanziert.

Mit der Meistergründungsprämie werden Handwerksmeister gefördert, die in Sachsen-Anhalt ein Unternehmen gründen oder übernehmen. Um die Prämie von 10.000 Euro zu erhalten, müssen sie selbst mindestens 15.000 Euro investieren. Anträge sind abrufbar auf der Internetseite der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Betriebsberater der Handwerkskammern helfen bei Bedarf bei der Antragsstellung.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt vom 6. Oktober 2017