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4.8.2017

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert 14 nichtinvestive Städtebauprojekte in 12 Städten und Gemeinden mit rund 800.000 Euro

Baden-Württemberg

Mit rund 800.000 Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg in diesem Jahr nichtinvestive Einzelprojekte in zwölf Kommunen des Landes. Dies teilte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 28. Juli 2017 in Stuttgart mit.

Im Rahmen des nichtinvestiven Städtebauförderungsprogramms (NIS) 2017 konnten 14 Anträge bewilligt werden. Vom Sprachkurs für Mütter und Kinder mit Migrationshintergrund und Inklusionsprojekten über den Aufbau einer mobilen Jugendarbeit und Angeboten für ältere Menschen bis hin zu "Urban Gardening" reicht das Spektrum der geförderten Projekte.

Ziel ist es, den sozialen Zusammenhalt aller Bevölkerungsgruppen und den interkulturellen Austausch im Sanierungsgebiet zu unterstützen, so Hoffmeister-Kraut. Die Projekte ergänzen die investiven Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung, die das Land in den jeweiligen Sanierungsgebieten fördert.

Gefördert werden nichtinvestive Projekte, die insbesondere zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, zur Integration von Migrantinnen und Migranten, zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen, zur Teilhabe von älteren Menschen am Leben im Quartier, zur Beteiligung und Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner aller Generationen und zur Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements sowie zur Verbesserung des Stadtteilimages beitragen.

Die Fördermittel können für einen Verfügungsfonds, bei dem die Bewohnerinnen und Bewohner und sonstigen Akteure im Quartier selbst über den Einsatz entscheiden, für sonstige nichtinvestive Projekte oder zur Deckung der Personal- und Sachkosten eines Quartiersmanagements verwendet werden.

Anträge auf Finanzhilfen aus dem NIS-Programm können Kommunen mit Sanierungsgebieten vorrangig der "Sozialen Stadt" und "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" oder des Landessanierungsprogramms stellen. Die Finanzhilfen erhalten die Städte und Gemeinden. Sie tragen in der Regel rund 40 Prozent der Kosten selbst bei. Für ein Sanierungsgebiet können innerhalb von fünf Jahren maximal 100.000 Euro bewilligt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 28. Juli 2017