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13.7.2017

Förderbank BAB legt Geschäftsbericht 2016 vor

Bremen

Die BAB - Förderbank für Bremen und Bremerhaven hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2016 vorgelegt und zieht darin eine positive Bilanz ihrer Tätigkeit. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen mehr als 9.000 Arbeitsplätze, die mit Hilfe der BAB gesichert wurden oder neu entstanden sind. Die Förderbank hat dafür im Vorjahr insgesamt 93 Millionen Euro an Krediten - entweder gemeinsam mit örtlichen Geschäftsbanken oder im Auftrag des Landes - vergeben. Besonders gefragt waren aus dem BAB-Portfolio der Bremer Unternehmerkredit und der Bremer Gründerkredit. In diesen Programmen hat die BAB im vergangenen Jahr mehr als 55 Millionen Euro ausbezahlt. Viele Existenzgründerinnen und Gründer nutzten diese Förderkredite.

Existenzgründerinnen und Gründern kamen auch Kleinstkredite, die sogenannten Mikrodarlehen, zugute. In 39 Fällen hat die BAB entsprechende Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro vergeben. Die meisten Mikrokredite lagen unterhalb von 25.000 Euro. Als Förderbank zahle die BAB auch kleinste Darlehen aus und helfe mit ihren Programmen beim Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, so Jörn-Michael Gauss, Geschäftsführer der BAB. In diesem Zusammenhang hatte die BAB erst kürzlich ihren EFRE-Beteiligungsfonds vorgestellt, der Gründenden und jungen Unternehmen in den kommenden Jahren mit sechs Millionen Euro finanziell unter die Arme greifen soll.

Die BAB betätigt sich nicht nur im monetären Fördergeschäft und in der Wohnraumförderung, sondern auch in gesellschaftlichen und umweltpolitischen Fragen wie Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz. Rund 300 neue bezahlbare Mietwohnungen seien im Jahr 2016 gefördert und dafür insgesamt 16 Millionen Euro investiert worden, berichtet BAB-Geschäftsführer Ralf Stapp. Auch das Angebot für energetische Sanierungen und Umweltinnovationen sei weiter ausgebaut worden. Dazu zählen unter anderem die engere Zusammenarbeit mit Partnernetzwerken und die neu geschaffene Beratungsstelle "Bremer Förderlotse" rund um das Thema der energetischen Sanierungen von Wohnraum. 1.000 energetische Sanierungen von Eigentumswohnungen hat die Förderbank mit dem BAB-Wohnungseigentümerprogramm bis 2016 angeschoben. Die erzielte CO2-Minderung liege dabei im Schnitt bei 20 Prozent.

Zu den gesellschaftlichen Themenstellungen, in denen sich die BAB engagiert, zählt auch der Überbrückungskredit für das Elterngeld. Die BAB gewährte im Jahr 2016 in 132 Fällen schnell und unkompliziert finanzielle Hilfen für Eltern, die lange auf die Auszahlung des Elterngeldes warten mussten.

Quelle: Pressemitteilung der Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) vom 6. Juli 2017


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