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18.5.2017

Halbzeitbilanz bei den EU-Förderprogrammen Interreg B

Bayern / Europa

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat hat eine Halbzeitbilanz der Interreg-B-Programme Donauraum, Mitteleuropa und Nordwesteuropa vorgestellt. In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 seien bereits über 35 Millionen Euro EU-Mittel für Projekte mit bayerischer Beteiligung bewilligt worden, so Landesminister Dr. Markus Söder. 

Mit den Programmen Interreg B fördert die Europäische Union die transnationale Zusammenarbeit. Dabei zeige sich in Bayern ein deutlicher Aufwärtstrend: Bereits jetzt habe der Freistaat zur Halbzeit so viele EU-Mittel eingeholt wie in der gesamten letzten Förderperiode. Insbesondere der neue Programmraum Donau werde sehr gut angenommen, so Söder. Erfolgreich sei dabei auch das bayerische Vorbereitungsprogramms "Start Transnational!", das zu erhöhten Erfolgschancen für die bayerischen Projektträger beitrage.

Die vom Heimatministerium eingerichteten Beratungsbüros in Oberfranken und Niederbayern tragen dazu bei, dass Projektträger aus ganz Bayern von Interreg B profitieren. Seit Beginn der aktuellen Förderperiode (2014-2020) sind über 200 bayerische Anträge eingegangen, 29 Projektpartner haben bereits eine Förderzusage der EU erhalten.

Interreg-B-Projekte stoßen Investitionen und Innovationen an, etablieren grenzübergreifende Standards und unterstützen kommunale Entscheidungsträger beim "Blick über den Tellerrand". Die Themenschwerpunkte sind dabei vielfältig und reichen von Mobilität über Forschung hin zu Synergien bei der Verwaltungsarbeit. Interreg B gehört dem Programm der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit und wird finanziert aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE. Die Mittel von insgesamt rund 2 Milliarden Euro werden im Wettbewerbsverfahren vergeben, es gibt keine regionalen Kontingente.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat vom 15. Mai 2017