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17.3.2017

Neue Förderrunde für Programm "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA)

Niedersachsen

Im Rahmen des Programms "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA) läuft eine neue Förderrunde an. Über eine Laufzeit von maximal zwei Jahren stellt das Niedersächsische Gleichstellungsministerium bis zu 3 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes zur Verfügung.

Der aktuelle Förderschwerpunkt "Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen" ruft Bildungsträger, Kommunen, Kammern und Verbände dazu auf, Qualifizierungsprojekte für nichterwerbstätige Frauen zu initiieren, um ihnen einen gleichberechtigten Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Gefördert werden regionale Angebote, die geflüchtete Frauen - unabhängig von Herkunftsland und Bleibeperspektive - in ihrer Vielfalt unterstützen und dabei kulturelle und frauenspezifischen Aspekte berücksichtigen. Auch Anträge für Modellprojekte seien erwünscht, betonte Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt.

Projektträger können Förderanträge bis zum 28. April 2017 bei der Niedersächsischen Förderbank NBank stellen.

Weitere Informationen sind auch auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zu finden.

Bislang haben in Deutschland geflüchtete Frauen deutlich seltener eine Arbeit als geflüchtete Männer. Deshalb unterstützt die Landesregierung mit den langjährigen Arbeitsmarktprogrammen "Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA) und "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" verschiedene Maßnahmen, um deren berufliche Perspektiven zu verbessern. Neben der aktuellen Förderrunde für FIFA für die Beantragung von Qualifizierungsprojekten für geflüchtete Frauen ist das die Unterstützung von acht der 25 "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft": Sie erhalten seit Anfang dieses Jahres vom Niedersächsischen Gleichstellungsministerium jeweils 70.000 Euro zusätzlich für die Beratung geflüchteter Frauen. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre.

Quelle: Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 10. März 2017