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10.3.2017

BMEL gibt Startschuss für Modell- und Demonstrationsvorhaben digitaler Anwendungen im ländlichen Raum

Bund

Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung hat am 6. März 2017 ein Modellvorhaben gestartet, mit dem innovative Ideen für digitale Anwendungen für ländliche Räume gesucht werden.

Im Zentrum stehen innovative Einzelprojekte auf örtlicher Ebene, welche die Chancen der intelligenten Nutzung und Vernetzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Lösung von Problemen im ländlichen Raum dauerhaft nutzen. Mit den gesuchten Modell- und Demonstrationsvorhaben sollen übertragbare Einzellösungen entwickelt werden, die auch andernorts als Vorbild dienen können. Dabei geht es u.a. um die Erprobung digitaler Werkzeuge in den Themenfeldern Nahversorgung, Mobilität, Bildung und Lernen, Telemedizin oder die flexible, ortsunabhängige Gestaltung von Arbeit. Es stehen aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung je Modellprojekt bis zu 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund werden Interessenten für die Durchführung von innovativen Projekten mit Modellcharakter gesucht. Anträge nimmt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung, Deichmanns Aue 29 in 53179 Bonn bis zum 31. Mai 2017 entgegen.

Die Bekanntmachung und weitere Informationen finden Sie hier.

Hintergrundinformationen

Gefördert wird das Modell- und Demonstrationsvorhaben aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Dieses dient der Förderung und Erprobung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung. Es soll dazu beitragen, die ländlichen Regionen als attraktive Lebensräume zu erhalten. Im Fokus stehen nichtlandwirtschaftlich ausgerichtete Vorhaben und Aktivitäten in ländlichen Regionen, die gegenwärtig nicht über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) gefördert werden können. 2017 stehen für das Bundesprogramm 55 Millionen Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind weitere Bekanntmachungen zu zentralen Zukunftsfeldern der ländlichen Entwicklung.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 6. März 2017